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Buchvorstellung zu dem Buch Damals war es Friedrich
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Friedrich
war Jude und war mein bester Freund. Er wohnte ein Stockwerk über mir. Als
seine Eltern nicht da waren, kam er zu mir zum Spielen. Das war aber schon vor
16 Jahren.
Jetzt
ist Friedrich tot.
Nur
wegen dem dummen Herrn Resch. Herr Resch war Hausmeister und verbot Friedrich in
den Luftschutzraum zu gehen, als Krieg war. Er hatte es ohnehin schon schwer
genug, da sein Vater arbeitslos war. Die Leute hatten ihn in den Ruhestand
gezwungen, da er Jude war.
Und
die Putzfrau hatte auch gekündigt. Zum Glück hatte Herr Schneider (Friedrichs
Vater) eine neue Arbeitsstelle in einem Kaufhaus gefunden. Dort wurde er gut
bezahlt.
Als Friedrich und ich mal mit meinem Gummiball spielten, schlug ich aus Versehen eine Kaufhausscheibe ein. Die Ladenbesitzerin beschuldigte natürlich Friedrich, weil sie Juden hasste, wie die meisten Leute. Sie rief sogar die Polizei. Zum Glück kam Herr Schneider und bezahlte den Schaden.
Als Friedrich mit in meine Jugendgruppe kam, gingen wir in den großen, fensterlosen Raum. Unser Jugendleiter brachte einen alten Mann mit, der uns über die Juden und ihre Bosheiten aufklärte. Friedrich musste "DIE JUDEN SIND UNSER UNGLÜCK!“ sagen, und rannte danach aus dem Raum. Ich blieb sitzen.
Unsere Meinung zu dem Buch
Das Buch hat uns gefallen, weil von der Zeit, als Adolf Hitler herrschte und die Juden es schwer hatten, sich durchzusetzen, erzählt wird. Wir finden: “Die Judenverfolgung darf nicht vergessen werden.“
Alexandra Weber, Michaela Wöhl und Marina Vater